Tunesischer Wein mit langer Geschichte

Bereits die Karthager und Phönizier brachten den Weinbau in Tunesien in Gang, doch es waren wie in vielen anderen Bereichen der Welt die alten Römer, welche im großen Stil mit dem Anbau von Rebstöcken begannen. Dieser Blütezeit schloss sich ein beinahe kompletter Niedergang der Weinherstellung in Tunesien an, als das Land sich von den Muslimen beherrscht wurde. Ab Ende des 19. Jahrhundert übernahmen die Franzosen die Kontrolle über das nordafrikanische Land und erweckten den Weinbau in Tunesien zu neuem Leben. Die Rebfläche war zu jenem Zeitpunkt auf kaum 1.000 Hektar geschrumpft, wobei sie fast ausschließlich der Kultivierung von Tafeltrauben diente.

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