Australischer Wein aus anspruchsvollen Rebsorten

Die Europäer haben in der Geschichte des Landes nicht nur in Bezug auf Städtenamen, Gebäude und Speisen ihre Spuren hinterlassen, sondern auch durch die Einführung von Wein in Australien. Sie legten im 18. Jahrhundert den Grundstein für den Weinbau, wobei sie sich auf anspruchslose Rebsorten verließen und ihre Erzeugnisse für den lokalen bzw. nationalen Markt gedacht waren. Der Winzer Blaxland exportierte Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals seine Weine nach England und ebnete damit den Weg für den Export von Wein aus Australien. In den darauffolgenden Jahrzehnten experimentierten die Australier immer mehr mit anspruchsvolleren Rebsorten. Auf einer Fläche von rund 174.000 Hektar werden aktuell bis zu 140 Traubenarten angepflanzt, wobei ein Verhältnis von 58 % Rotweintrauben zu 42 % Weißweintrauben zu beobachten ist.

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