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Michael David
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Petite Petit Lodi
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Wein aus den USA - von der Sonne geküsst

Wie so vieles in der US-amerikanischen Vergangenheit wurde der Weinbau in den Vereinigten Staaten von europäischen Einwanderern in Gang gesetzt und weiterentwickelt. Man datiert seine Anfänge auf das 16. Jahrhundert zurück. Die ersten Weinberge wurden vermutlich von den Hugenotten im heutigen Florida angepflanzt, doch es sollte noch zwei Jahrhunderte dauern, bevor der Weinbau in den USA so richtig in Angriff genommen wurde. Vom Goldrausch angelockt, ließen sich zahlreiche Europäer in Kalifornien nieder und brachten ihr Wissen um die Weinherstellung sowie Rebstöcke mit sich. Somit gilt Kalifornien oft als die Wiege des Weinbaus in Amerika, wobei sie bis heute auch dessen Hochburg ist.

Allgemeines zum Wein-Land Amerika

Sowohl im Hinblick auf die Produktionsmenge als auch auf die Rebfläche gehören die USA zu den Top-Weinländern der Welt. An der Menge gemessen befinden sie sich auf dem vierten Platz, an der bepflanzten Fläche gemessen an fünfter Stelle. So oder so macht es Sinn, den Weinbau in den USA ein wenig zu erforschen und mehr über den Wein aus den USA zu lernen. Er hat nämlich mehr zu bieten als nur den anerkannten Wein aus Kalifornien, den fast jeder schon einmal probiert hat.

Die Abkürzung USA steht für United States of America, also Vereinigte Staaten von Amerika. Es handelt sich um eine föderale Republik mit 50 Bundesstaaten, diversen Inselterritorien und fünf recht großen Territorien. Auf einer Gesamtfläche von über 9,8 Millionen km2 leben rund 323 Millionen US-Amerikaner. Zu bedenken ist dabei, dass Amerika oft als Synonym für die Vereinigten Staaten von Amerika genutzt wird, aber genau genommen nicht dasselbe bedeutet. Ebenso hat die Unterscheidung in Nordamerika, Mittelamerika und Südamerika nichts mit den USA zu tun, die sich auf den nördlichen Teil des amerikanischen Kontinents beschränken und an Kanada grenzen. Bekannte US-Bundesstaaten sind u. a. Florida, Kalifornien, Texas und Tennessee. Zu den US-amerikanischen Großstädten zählen New York, Washington, Las Vegas, Los Angeles, Miami, San Francisco, Chicago und Houston. Ein Großteil der Bevölkerung lebt in den Ballungszentren entlang der Küste, wohingegen das Landesinnere weniger dicht besiedelt ist. Die Hauptstadt Washington D.C. ist gleichzeitig ein Bundesdistrikt.

Sowohl an der Fläche als auch an der Bevölkerung gemessen gehören die Vereinigten Staaten zu den größten Staaten der Welt, vergleichbar u. a. mit Russland und China. Kaum ein Land ist multikultureller, was an Jahrhunderten der Einwanderung liegt. Prägten nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus Ende des 15. Jahrhunderts erst lang die Europäer aus der "Alten Welt" die Entwicklung, so wanderten im Laufe der Zeit auch immer mehr Menschen aus den Nachbarländern in Südamerika und der Karibik, aus Afrika und aus Asien ein. Die afrikanischen Wurzeln zahlreicher ethnischer Gruppen sind zudem auf die Haltung von Sklaven zurückzuführen. Bis heute sind die USA eines der populärsten Einwanderungsländer, wobei die politische Lage inzwischen etwas strikter ist. Außerdem leben die Amerikaner in einem der am besten entwickelten Länder und werden als Wirtschaftsmacht angesehen. Englisch ist in allen Staaten die Amtssprache, wobei auch Spanisch von einem Großteil der Bevölkerung gesprochen wird. Weitere europäische Sprachen sowie asiatische Sprachen sind vertreten. Die ursprünglichen Ureinwohner, als Indianer zusammengefasst, stellen nur mehr eine Minderheit der Bevölkerung dar. Auch landschaftlich, kulturell und wirtschaftlich hat sich die "Neue Welt" im Laufe ihrer Geschichte mehrfach gewandelt. Die Amerikanische Revolution mit der nachfolgenden Unabhängigkeit von Großbritannien sowie die beiden Weltkriege haben ihre Spuren hinterlassen.

Als größte Volkswirtschaft der Erde kommt den Vereinigten Staaten viel Aufmerksamkeit und Macht zuteil. Dabei ist es zu beobachten, dass die US-Wirtschaft das Hauptaugenmerk auf Service und Konsum legt. Die USA waren vor einigen Jahren nicht nur der weltgrößte Absatzmarkt für Importgüter, sondern auch die zweitgrößte Exportnation weltweit. Zu den Haupthandelspartnern der Amerikaner gehören die Kanadier, die Mexikaner, die Chinesen, die Japaner, die Briten und interessanterweise auch die Deutschen. Die Landwirtschaft spielt eine verschwindend geringe Rolle bei der US-amerikanischen Wirtschaft, und mit ihr der Weinbau in Amerika. Dennoch sollte der Wein aus den USA nicht unterschätzt werden.

Der Weinbau in den USA

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts gelangten Weine aus Kalifornien in den Rest der Staaten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts legte das Alkoholverbot der Prohibition den Weinbau in den USA für einige Jahrzehnte lang. Erst ab den 40er-Jahren nahm man die Herstellung von Wein in Amerika wieder auf, und vor allem in der jüngeren Vergangenheit gab es interessante Entwicklungen beim Weinbau in den USA. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass immer mehr Weinproduzenten und Weingüter aus Europa sich in den kalifornischen Weinmarkt einkaufen. Geprägt wurde und wird der Weinbau in Amerika u. a. durch die Franzosen, die Deutschen, die Italiener und die Spanier.

Faszinierenderweise wird in allen US-Bundesstaaten Wein hergestellt, wenn auch nicht überall in denselben Mengen oder mit denselben Rebsorten. Sogar auf Inseln wie Hawaii und im nördlichsten, kältesten Bundesstaat Alaska stellt man Wein aus den USA her, wobei jener zu den Geheimtipps gehört und international kaum von Bedeutung ist. Wein aus Amerika wird oft mit dem Wein aus Kalifornien gleichgesetzt. Dafür gibt es gute Gründe, nicht zuletzt die beeindruckende Produktionsmenge von 24 Millionen hl im Jahr, die mehr als 80 % der Gesamtproduktion an Wein aus den Vereinigten Staaten ausmacht. Damit steht der Weinbau in Kalifornien unverrückbar an erster Stelle. Gefolgt wird er vom Weinbau in den Bundesstaaten Washington und New York mit je rund 1 Million hl sowie Oregon, Pennsylvania, Ohio, Vermont, Michigan, Kentucky, Florida, New Jersey, Texas, Missouri, Tennessee und North Carolina. Insgesamt ist der Weinbau in den USA pro Jahr für 20 bis 30 Millionen hl Wein aus Amerika verantwortlich. Die Gesamtrebfläche beläuft sich auf rund 40.000 Hektar.

Bekannte Weinbaugebiete in den USA

Kalifornien ist die Nummer 1 beim Weinbau in den USA, wobei vor allem vier Weinbauregionen für den weltbekannten Wein aus Kalifornien verantwortlich sind. Das Napa Valley ist für manche der Inbegriff von kalifornischem oder sogar amerikanischem Wein. Das Weinbaugebiet Napa Valley mit mediterranem Klima macht seit den 60er-Jahren mit Qualitätsweinen auf sich aufmerksam. Sowohl Rotwein aus Kalifornien als auch Weißwein aus Kalifornien wird im Napa Valley produziert, allen voran aus den Rebsorten Zinfandel ? typisch für den Weinbau in den USA ? und Cabernet Sauvignon sowie Chardonnay. Gleichzeitig ist das idyllische Napa Valley das Zentrum von Weintourismus in Kalifornien. Ebenso interessant ist das Sonoma Valley mit seiner wichtigen Rolle beim Weinbau in Amerika. Seine geschützte Lage und sein vorteilhaftes Klima machen es zu einem der populärsten Weinbaugebiete in den USA. Das Sonoma Valley ist eine der amerikanischen Weinbauregionen mit der größten historischen Bedeutung und der größten flächenmäßigen Ausdehnung, was zu Unterschieden innerhalb des Gebiets führt. In der von sanften Hügeln geprägten Weinbauregion Sonoma Valley werden vor allem Merlot, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Syrah, Zinfandel und Viognier angepflanzt und zu Rotwein aus Kalifornien sowie Weißwein aus Kalifornien verkeltert. Das Verhältnis zwischen Rotwein aus den USA und Weißwein aus den USA dieser Region ist recht ausgeglichen. Neben den Weinen aus dem Napa Valley gehören die Weine aus Sonoma zu den edelsten Tropfen Kaliforniens, wenn nicht gar der gesamten Vereinigten Staaten. Mendocino und Santa Cruz spielen beim Weinbau in Amerika ebenfalls eine wichtige Rolle.

Geht es um die Weinbauregionen in den USA, sollte man die Rechnung nicht ohne den Bundesstaat Oregon machen. Dort setzt man vor allem auf die Rotweinsorte Pinot Noir (Spätburgunder) für Rotwein und Chardonnay für Weißwein und macht den Kaliforniern rege Konkurrenz. Ein mildes Klima trotz nördlicher Lage an der US-Westküste wirkt sich positiv auf den Weinbau in Oregon aus, der in letzter Zeit immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht. Eine Besonderheit der Weinbauregion Oregon ist das relativ strikte Weingesetz im Vergleich zu anderen Weinbaugebieten der USA. Ebenfalls unter die bemerkenswerte Weinbaugebiete in den USA gegangen ist Washington, wo im überraschend großen Stil Wein aus den Vereinigten Staaten hergestellt wird. Viele vertreten sogar die Meinung, dass Washington nach Kalifornien das wichtigste Weinbaugebiet in Amerika sei. Das Hauptanbaugebiet in Washington mit vielen Sonnenstunden ist das Columbia Valley mit einer Rebfläche von circa 16.000 Hektar. Das Anbaugebiet Puget Sound, ist für frische Weißweine aus den USA bekannt, wobei die Rebsorte Cabernet Sauvignon dominiert. Rotweine aus den USA werden ebenfalls gekeltert, u. a. aus Merlot und Syrah.

Warum Wein aus Amerika kaufen?

Auswahl ist ein Grund, warum man Weine aus Amerika kaufen sollte. Obgleich der Wein aus Kalifornien dominiert, gibt es weitere Bundesstaaten und etliche Weinbaugebiete in Amerika, die vorzügliche Rotweine und Weißweine liefert. Gerade wer nach einer Alternative zu den europäischen Klassikern sucht, kommt beim Wein aus den USA auf seine Kosten. Amerikanischer Rotwein aus Cabernet Sauvignon, Zinfandel oder Merlot gibt sich fruchtbetont und zugänglich, wobei Rotwein aus den USA manchmal auch einen würzigen Beiklang aufweist. Amerikanischer Weißwein aus Chardonnay wirkt ebenfalls wie eine fruchtige Explosion, wobei so manch ein Weißwein aus den USA eine ausgeprägte Holznote zum Vorschein bringt. Interessant ist, dass in letzter Zeit Experimente mit Riesling gewagt werden, um frischen Wind in die Weißweine aus den USA zu bringen. Sie sind jedoch nicht ganz so bekannt und beliebt wie kalifornische Rotweine aus den USA, die reinsortig oder als Cuvée hohe Standards setzen. Roséwein aus den USA ist durchaus die Investition wert, wohingegen man sich dem Schaumwein so gut wie nie zuwendet. Einige amerikanische Weingüter haben sich einen exzellenten Ruf erarbeitet.

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